Digitales Monitoring
Giftfrei überwachen, gezielt bekämpfen.
Dauerhaft ausgelegtes Gift entspricht nicht mehr guter fachlicher Praxis — und hält keiner Prüfung mehr stand. Wir überwachen deshalb zuerst giftfrei und greifen erst ein, wenn ein Befall nachgewiesen ist. Was dabei entsteht, ist genau der Nachweis, den ein Auditor sehen will.
- Systeme mit Nummer und Position im Gebäudeplan
- Schwellenwerte statt Bauchgefühl
- Bericht nach DIN EN 16636 am selben Tag
- Auf Wunsch 24/7-Fallenüberwachung — giftfrei, meldet den Fang sofort
- Eigener Portalzugang für Ihre Unterlagen
DIN EN 16636Zertifizierter Fachbetrieb — geprüft durch die DQS
ISO 9001Qualitätsmanagement — zertifiziert durch EurASErst-Audit
Erst-Audit anfragen
Wir sehen uns Ihr Objekt an und sagen Ihnen, was überwacht werden muss — und was nicht. Kostenlos und unverbindlich.
Warum zuerst ohne Gift
Der Nachweis entsteht durch das Überwachen — nicht durch das Bekämpfen.
Früher lag in jeder Station dauerhaft ein Giftköder. Das ist aus zwei Gründen vorbei: Es belastet Umwelt und Nichtzieltiere ohne Anlass, und es liefert keine Information — wer immer Gift auslegt, weiß nie, ob überhaupt etwas da ist. Heute wird mit ungiftigen Ködern und Fallen überwacht, und Rodentizide kommen nur bei nachgewiesenem Befall zum Einsatz, zeitlich begrenzt und dokumentiert.
Bei uns ist das keine Absichtserklärung, sondern in der Software festgelegt: Die Kontrolle erfasst die Köderannahme, vergleicht sie mit dem hinterlegten Schwellenwert und mit der Vorkontrolle. Erst wenn die Schwelle überschritten ist, entsteht ein Bekämpfungsauftrag. Ein Techniker kann den Schritt nicht überspringen, weil der Weg im System so gebaut ist.
Ablauf · sechs Schritte
Was bei Ihnen passiert.
- 1
Begehung und Gebäudeplan
Wir gehen das Objekt einmal vollständig ab und legen fest, wo überwacht wird: Zugänge, Lager, Technikräume, Außenhaut, Anlieferung. Der Grundriss wird hinterlegt — jedes System bekommt später seinen Platz darauf.
einmalig, kostenlos als Erst-Audit
- 2
Systeme setzen und nummerieren
Köderstationen, Schlag- und Lebendfallen, Insektenmonitore, Pheromon- und Elektrofallen — je nach Zielschädling und Bereich. Jedes System bekommt eine feste Nummer und eine Position im Plan, damit auch Ihre Leute wissen, was wo steht.
Ihre Mitarbeiter erhalten den Lageplan
- 3
Kontrolle im vereinbarten Takt
Bei jedem Besuch wird jedes System einzeln erfasst: Zustand, Köderannahme in Prozent, Fänge, bei Bedarf Foto und Bemerkung. Das läuft am Gerät vor Ort, nicht später aus dem Gedächtnis im Büro.
Takt nach Befund und Branche
- 4
Schwellenwert statt Bauchgefühl
Jede Erfassung wird gegen einen hinterlegten Schwellenwert bewertet und mit der Vorkontrolle verglichen. Steigt der Druck, sieht man es an der Zahl — nicht erst, wenn jemand ein Tier sieht.
automatisch bei jeder Kontrolle
- 5
Erst bei Nachweis wird bekämpft
Wird die Schwelle überschritten, entsteht direkt aus dem Monitoring ein Bekämpfungsauftrag — mit dem betroffenen System, dem Ort und dem Verlauf daran. Vorher wird nicht mit Gift gearbeitet.
lückenlos am Befund dokumentiert
- 6
Bericht nach DIN EN 16636
Zum Abschluss steht der Monitoring-Bericht: Befund, Maßnahme, Empfehlung, Unterschrift vor Ort. Als PDF, auf Wunsch sofort per Mail — und dauerhaft in Ihrem Portalzugang.
am selben Tag
Ihr Zugang
Ihre Unterlagen liegen bei Ihnen — nicht in unserem Aktenschrank.
Sie bekommen einen eigenen Portalzugang. Darin steht, was Sie im Ernstfall brauchen, ohne dass Sie jemanden anrufen müssen:
- Alle Serviceobjekte mit Turnus, letztem und nächstem Termin
- Jeder Auftrag und jede Bekämpfung mit Status und Ergebnis
- Sämtliche Besuchs- und Serviceberichte zum Nachlesen
- Anstehende Nachkontrollen auf einen Blick
Für Hausverwaltungen heißt das: Sie können einer Eigentümerversammlung belegen, was wann getan wurde. Für Lebensmittelbetriebe: Der Ordner für den Auditor ist nicht etwas, das jemand vorher zusammensuchen muss.
Auf Wunsch
Fallen, die sich selbst melden.
Für Bereiche, in denen es darauf ankommt, richten wir funkgestützte Schlagfallen ein. Sie arbeiten ohne jedes Gift und melden den Fang im Moment, in dem er passiert — nachts, am Wochenende, im verschlossenen Lager, ohne dass jemand vor Ort sein muss. Statt beim nächsten Rundgang festzustellen, dass vor zwölf Tagen etwas passiert ist, steht der Zeitpunkt auf die Minute genau in der Akte.
Überwacht wird damit 24/7 — durchgehend, an jedem Tag im Jahr, ohne dass jemand dafür im Haus sein muss. Bearbeitet wird zu unseren Zeiten: auch sonn- & feiertags erreichbar, werktags mit Rückruf in unter 30 Minuten. Wir schreiben beides nebeneinander, weil es gern in einen Topf geworfen wird — die Falle schläft nicht, der Techniker schon.
Solche Fallen kann jeder Betrieb kaufen. Der Unterschied liegt danach: Die Hersteller bieten Schnittstellen an, und weil unser Monitoring unsere eigene Software ist, hängen wir die Meldungen direkt hinein. Sie landen im selben Objekt, im selben Bericht und im selben Portalzugang wie die Handkontrolle, der Lageplan und die Bekämpfung. Kein zweites Portal, kein zweiter Login, keine Zahlen, die zueinander passen müssen und es nicht tun.
Und weil wir an keinen Hersteller gebunden sind, wählen wir die Technik nach Ihrem Objekt aus — nicht nach dem, was zum eigenen System passt. Wer ein Konzernprodukt einsetzt, ist auf dessen Fallen und dessen Portal festgelegt.
Sinnvoll ist das trotzdem nicht überall. In einem Lager mit seltenem Zutritt, in einer Technikzentrale oder in einem Bereich mit Nulltoleranz spart es echte Wege und verkürzt die Zeit zwischen Ereignis und Reaktion erheblich. In einer Küche, die ohnehin wöchentlich begangen wird, zahlen Sie dafür ohne Gegenwert. Was für Ihr Objekt gilt, sagen wir beim Erst-Audit — und wir raten auch ab, wenn es sich nicht lohnt.
Der Unterschied
Die Software ist unsere. Das merken Sie.
Die großen Anbieter arbeiten mit Konzernsystemen, die zentral gepflegt werden. Wir haben unser Monitoring selbst gebaut. Für Sie hat das drei praktische Folgen.
- Anpassbar
- Braucht Ihr Audit eine bestimmte Angabe im Bericht, bauen wir sie ein — das ist eine Frage von Tagen, nicht von Konzernfreigaben.
- Ohne Zwischenstelle
- Wer bei Ihnen kontrolliert, erfasst auch selbst. Zwischen Befund und Bericht sitzt niemand, der abtippt — und der sich vertippen kann.
- Ein Ansprechpartner
- Kein Callcenter — Sie sprechen direkt mit einem Techniker. Bei Rückfragen zum Bericht sprechen Sie mit dem Menschen, der ihn geschrieben hat.
Häufige Fragen
Was Betriebe vorher wissen wollen.
Ist giftfreies Monitoring überhaupt zulässig — oder nur eine Sparvariante?
Es ist der fachlich vorgesehene Weg. Rodentizide sind für die Bekämpfung eines festgestellten Befalls gedacht, nicht für die Dauerauslage zur Vorbeugung. Wer permanent Gift auslegt, kann bei einer Prüfung genau danach gefragt werden. Umgekehrt ist ein giftfreies Monitoring mit dokumentierten Schwellenwerten der sauberere Nachweis — und im Ergebnis meist auch der günstigere, weil bekämpft wird, wenn es nötig ist.
Was kostet ein Monitoring?
Der durchschnittliche Kunde liegt bei 75 – 90 € netto je Kontrolltermin — bei monatlichem Takt also je Monat, quartalsweise zum selben Satz je Termin. Was es bei Ihnen wird, hängt vor allem an der Zahl der Systeme; größere Betriebe liegen über dieser Spanne. Nach dem Erst-Audit bekommen Sie eine feste Summe, keinen Aufwandspreis. Das Erst-Audit selbst kostet nichts, und wenn wir zu dem Schluss kommen, dass ein laufendes Monitoring bei Ihnen nicht nötig ist, sagen wir das auch.
Funkfallen — ist das bei Ihnen schon im Einsatz oder erst geplant?
Wir richten es je Objekt ein, wenn es sinnvoll ist — es ist kein Standard, den jeder Vertrag automatisch bekommt, und wir behaupten auch nicht, dass in jedem unserer Objekte Funktechnik hängt. Die Fallen kommen von etablierten Herstellern, die Anbindung an unsere Dokumentation ist der Teil, den wir selbst machen. Wenn Sie es wollen, sprechen wir beim Erst-Audit über Bereiche, Anzahl und Kosten — und wenn wir zu dem Schluss kommen, dass eine Handkontrolle im vereinbarten Takt für Ihr Objekt ausreicht, sagen wir Ihnen das.
Wir haben bereits einen Anbieter. Wie läuft ein Wechsel ab?
Wir übernehmen den Bestand: Begehung, Aufnahme der vorhandenen Systeme, neuer Lageplan, dann läuft es weiter. Die Historie Ihres bisherigen Anbieters gehört Ihnen — lassen Sie sie sich aushändigen, bevor Sie kündigen. Für die Prüfung zählt die lückenlose Kette, und die soll durch den Wechsel keine Lücke bekommen.
Bekommen unsere Mitarbeiter auch Zugriff?
Der Portalzugang gehört dem Betrieb, nicht einer Einzelperson. Sie entscheiden, wer die Zugangsdaten bekommt. Der Lageplan der Systeme wird ohnehin im Objekt hinterlegt, damit beim Reinigen oder Umräumen niemand eine Station verstellt — der häufigste Grund für eine Lücke in der Dokumentation.
Schädlingsbekämpfung Direkt ist zertifizierter Fachbetrieb nach DIN EN 16636 und arbeitet nach ISO 9001.

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Kein Callcenter, keine Warteschleife — der Techniker, der abnimmt, kommt auch zu Ihnen.